Freiwillige Feuerwehr

Schwieberdingen

Europäischer Tag des Notrufs 112 - am 11. Februar

Euronotruf 112

Der 11. Februar wurde nicht ohne Grund im Jahr 2009 vom EU-Parlament, dem Rat der Europäischen Union und der EU-Kommission zum einheitlichen "Tag des Notrufes 112" erklärt. Das Datum zeigt es schon. Die Zahlen stehen für eine der wichtigsten Nummern in Deutschland und seit 2009 auch in der Gesamten EU.

In Deutschland würden zwar 75 Prozent der Befragten die Nummer kennen. Es sei aber nur 19 Prozent bewusst gewesen, dass die gebührenfreie 112 europaweit gelte. In allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union könne über die 112 schnellstmöglich Hilfe gerufen und Feuerwehren, Rettungs- oder Hilfsdienste alarmiert werden. Auch wenn in einzelnen Staaten andere spezifische Notfallnummern bekannt sind, ist es über die "112" jederzeit möglich eine Leitstelle zu erreichen, dieje nach Notfall - Feuerwehr, Rettungsdienst oder die Polizei verständigt.

 „Die in ganz Europa gültige einheitliche Notrufnummer 112 - der sogenannte ,Euro-Notruf’ - kann Leben retten und muss deshalb noch bekannter werden.

Neben allen Mitgliedsländern der Europäischen Union (EU) umfasse das Verbreitungsgebiet auch die Türkei, die Schweiz, Serbien, Island, die Färöer-Inseln, Liechtenstein, Norwegen, Andorra, Monaco und San Marino. Gerade für Reisende sei dieser große Geltungsbereich von besonderem Vorteil, denn dieser Service könne in Extremsituationen auch Leben retten. Man müsse dazu nicht die Telefonnummer des jeweiligen Landes kennen, sondern könne unter der von zuhause bekannten Nummer Hilfe rufen. Notrufe könnten von jedem Telefon, egal ob Festnetz oder Mobilfunknetz, ohne Vorwahl abgesetzt werden. Sie kämen bei der jeweils zuständigen Leitstelle an. Bei einer Netzüberlastung würden Notrufe 112 priorisiert. Das bedeute, dass andere Verbindungen eventuell getrennt würden, um den Notruf absetzen zu können. Informationen zum Standort und Namen des Telefonhalters würden außerdem automatisch an die Leitstelle übermittelt, um eine schnelle Ortung eines potentiellen Unfallopfers zu erleichtern.

Ein speziell entwickelter Faxvordruck ermögliche daneben den Hör- und Sprachgeschädigten, einen 112-Notruf abzusetzen. Im Notfall sei dieser einfach und schnell auszufüllen. Der Vordruck sei auch für diejenigen Personen geeignet, die sich in der deutschen Sprache für einen telefonischen Notruf noch nicht sicher genug fühlten. Den Vordruck erreichen Sie mit einem "Klick" auf den unterstrichenen Hinweis oder über unseren "Download"-Bereich bei Tipps und Informationen.

 

Quelle: Pressemitteilung des Innenministeriums Baden-Württemberg vom 07.02.2014

 

 

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